Links und Rezeption

Cillie Rentmeister sammelt und kommentiert im Januar 2018:

 

Wikipedia deutsch

Wikipedia englisch

 

Monika Jaeckel:
„The feminist/lesbian movement – some highlights and personal memories“

 


Danielle de Baat:
http://www.lesbischarchief.nl/vrouwenmuziek/flying_lesbians.shtml

 


Monika Mengel
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Monika Mengel gewinnt den Felix-Rexhausen-Preis 2014:

Filme können Initialzündung für soziale Bewegungen sein. Was Rosa von Praunheims “Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt” für die Schwulen der 1970er-Jahre war, war für Lesben der Film “Und wir nehmen uns unser Recht”. Für ihr Radio-Feature über diesen Film ist die Autorin Monika Mengel am Sonntag (20. Juli 2014) vom Bund Lesbischer und Schwuler Journalistinnen (BLSJ) mit dem Felix-Rexhausen-Preis 2014 ausgezeichnet worden.

 

Cillie Rentmeister im Interview mit Christine Stonat, in:
Online-Magazin www.weird-bielefeld.de, Ausgabe Nr.41, März 2011
(2/2011). „Ein Schritt rückwärts. E-Mail-Interview mit Cillie Rentmeister, Flying Lesbians.“ Über die Flying Lesbians, das Verhältnis von Frauenbewegung zu Lesbenbewegung, die sozialistischen Vorfahrinnen, das Leben als rebellisches Gesamtkunstwerk, die Fliegerei.

 

Cillie Rentmeister Mehrere Beiträge zu Frauen und Musik auf ihrer Website.

 

Wolfgang Sterneck:  Flying Lesbians: Die Frauenrockband über sich.
Im Zeichen der Frau – Frauen- und Lesbenmusik.

 

Ralf Jörg Raber: Wir sind wie wir sind: Ein Jahrhundert homosexuelle Liebe auf Schallplatte und CD, Hamburg 2010. Kap. „Die Grossen Lesbenbands“ über Flying Lesbians (S.181-186), Lysistrara, UnterRock, Bitch Band No.1.  dazu:
Kurzbesprechung des Buchs in der „Siegessäule“: „…Beeindruckend und fesselnd: Eine Geschichte der Homosexualität in Songtexten deutschsprachiger Interpreten der letzten 100 Jahre…“.

 

Chronik der Neuen Frauenbewegung, Frauenmediaturm Köln: „Die Chronik dokumentiert die Entstehung und Entwicklung der Neuen Frauenbewegung in den ersten zehn Jahren: von 1969 (dem Vorfrühling) über 1971 (dem Start) bis 1979“
Zum ersten Frauenfest in Deutschland 1974, „Rockfete im Rock“ Berlin, dem „Gründungsereignis“ der FL.

 

In Bewegung bleiben. 100 Jahre Politik, Kultur und Geschichte von Lesben, Gabriele Dennert, Christiane Leidinger, Franziska Rauchut (Hg.), Berlin 2007
Hier werden die „Flying Lesbians“ im historischen Kontext beschrieben, im Essay von
Cillie Rentmeister: „The Flying Lesbians spielten zum Tanz der freien Verhältnisse“
[gekürzte Fassung von Rentmeister, Cillie: „Frauenfeste als Initiationsritual“, in: Heinrich-Böll-Stiftung/Halina Bendkowski: „Wie weit flog die Tomate? : Eine 68erinnnen-Gala der Reflexion“, Berlin 1999]

 

„Homosexualität_en“, Deutsches Historisches Museum und Schwules Museum*, Berlin 2015, Ausstellung und Katalog (Hrsg. Bosold/Brill/Weitz)
Auf der Ausstellung war u.a. eine Audiostation für Songs der „Flying Lesbians“ eingerichtet. Im Katalog siehe S.150-151
Rezension im Tagesspiegel Berlin vom 26.06.2015 zur Ausstellung: Nadine Lange leitet mit den FL ein:

Das West-Berliner Frauenzentrum hatte sich für den 11. Mai 1974 etwas ganz Besonderes ausgedacht: Es lud zur „Rockfete im Rock“ in die TU-Mensa. Zugelassen waren ausschließlich Frauen. So etwas hatte es in der Bundesrepublik noch nie gegeben. „Der Spiegel“ schickte eine Reporterin, die unter der betulichen Überschrift „Das große Weiche dominierte“ von einer erfolgreichen Party berichtete, zu der rund 1500 Frauen kamen. Eine Premiere war an diesem Abend auch der Auftritt der aus sieben Frauen bestehenden Band Flying Lesbians, die sich erst kurz zuvor spontan gegründet hatte. Laut „Spiegel“-Reporterin spielte sie „ein paar respektabel harte Nummern“…

 

ÖSTERREICH

Rosa Reitsamer: „Fragments of a Feminist Lesbian Queer Rock and Pop History. The Era of “Women’s Music”, Spain/Austria 2009, in: Discourses of Popular Music, Gender and Ethnicity, ed. by Maria José Belbel / Rosa Reitsamer, DVD and Website.
Die Ass.-Professorin Reitsamer betont den engen Zusammenhang von „Flying Lesbians“ und Frauenbewegung:

Provocation, Poetry and Politics.
….The first German “women’s rock band” was self-assuredly called the Flying Lesbians. The five musicians came together over night for the first major women’s festival in Berlin in 1973 under the motto. ‚ROCKfest im Rock‘ (a pun based on the correlation between ‚rock’ as a music genre and the German word Rock meaning skirt), after an English ‚women’s rock band‘ had canceled. Inspired by the spirit of political awakening in the second-wave women’s movement, the Flying Lesbians propagated the idea of a collective ‚female consciousness‘ and the ‚battle against patriarchy’…

 

USA

Holly Near – die feministische US-Sängerin – stellt auf ihrer Homepage den Zusammenhang von „Art and Activism“ her, und bietet eine lange Namensliste von Solisteinnen und Gruppen, darunter die FL:

Hundreds of women have participated in creating music that tells a rich and diverse story about what it means to be a woman. It is impossible for me to make a complete list. I simply want to name as many as I can so that we do not forget the huge effort made in the ’70s and ’80s to strengthen the role of women in music, whether we worked in the mainstream or alternative music industry…

Facebook von Holly Near

 

Queermusicheritage „German Lesbian Bands: Flying Lesbians, Lysistrara, Witch Is Witch + solo artist Carolina Brauckmann“

 

US-Frauenmusik-Festivals ab 1974 „Women’s Music Festival Historical Information“ – eine dokumentreiche Übersicht

 

Routledge International Encyclopedia of Women. Global Women’s Issues and Knowledge [kurz: RIEW“], Cheris Kramarae, Dale Spender (Eds.), New York, London 2000. Dazu Rezension der Univ. Chicago :„…keine bisherige Enzyklopädie, Wörterbuch oder Handbuch reicht an RIEW auch nur im entferntesten heran, in Vision, Umfang und Ausführung. Als ein hoch ambitioniertes Kompendium, steht dieses Werk einzigartig da in Breite und Tiefe seiner interdisziplinären Abdeckung…“ In dieser Enzyklopädie werden die „Flying Lesbians“ erwähnt im Kap. „Lesbian Popular Music“, S.1209.

 

All-Female Bands of the 1970s –  einschließlich der „Flying Lesbians“:
Von Eric Brightwell zu Ehren des „Women’s History Month“ 2015 zusammengestellt, international und mit Videos.

 

ITALIEN

In den 70er Jahren wurde der „Matriarchatsblues“ durch die neapolitanische, lesbisch-feministische Künstlerin und Aktivistin Lina Mangiacapre in einer Performance adaptiert. 2016 hat die italienische Filmemacherin Nadia Pizzuti eine Dokumentation über Mangiacapre gedreht und das Video der Performance im Trailer verwendet.

 

RUSSLAND

Body Positive – eine russischen Webplattform  ❤ Бодипозитив werden am 17 Juli 2017 die „Flying Lesbians“ ausführlich vorgestellt:

Musikalische Emotionen – Flying Lesbians

Первая целиком женская рок-группа в Германии и континентальной Европе, просуществовавшая с 1974 по 1977 год и выпустившая одноименный альбом в 1975 году. Все участницы группы были лесбиянками, феминистками, активистками. …

Die erste komplett weibliche Rockband in Deutschland und Kontinentaleuropa, die von 1974 bis 1977 existierte und das selbstbetitelte Album 1975 veröffentlichte. Alle Teilnehmer der Gruppe waren Lesben, Feministinnen, Aktivisten…

Unter Link1 und Link2 findet sich die komplette russische Übersetzung des Essays von Cillie Rentmeister Sounds of Women’s Movement.

Bemerkenswert: in den freundlichen Kommentaren (Крутые! – cool!) entspinnt sich eine Diskussion, ob der Song „Die Bisexualität“ einen biphoben Hintergrund habe :-)):

Plyushevy Rodzher – Много лет их люблю безумно, правда „Die Bisexualitaet“ очень бифобная. Мол, бисексуалка не может быть феминисткой. Хотя, может это я неправильно понимаю. – Seit vielen Jahren liebe ich sie wahnsinnig, obwohl „Die Bisexualität“ sehr biphobisch ist. Eine Bisexuelle kann keine Feministin sein. Obwohl ich das vielleicht falsch verstehe.

тотальная бифобия. но для 1975 года норм😊“ – „totale Biphobie. aber für 1975 die Norm 😊

Laska Polaris replied to Plyushevy Плюшевый, тоже слышу там бифобию. – Laska Polaris antwortete auf Plyushevy: Plüsch, ich höre dort auch Bifobia.

 

BELGIEN/ USA

Diana E.H. Russell, Soziologieprofessorin, Autorin und eine der Hauptinitiatorinnen des Tribunals, beschreibt die besondere Rolle der Frauenfeste und der „Flying Lesbians“ am Brüsseler Tribunal gegen Verbrechen gegen Frauen 1976.

 

 

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